Noch 12 Tag bis zum Start Transcontinental Race

„In den frühen Tagen des Radsports gab es eine Zeit, als sich Fahrer auf langen harten Rennen alleine
um sich kümmerten, ohne Teamfahrzeuge und Betreuer. Sie waren abgehärtet, sie assen was sie finden
konnten, schliefen wann sie konnten und fuhren den ganzen Tag. Sie waren keine professionelle Athleten,
sondern Männer „Einzelgänger, Vagabunden und Abenteurer“ die mit ihren vorhandenen Mitteln und
ihrem Fahrrad ihr Glück suchten.

So auch in den Anfangszeiten der Tour de France, es wurde bei jedem Wetter und teils katastrophalen
Strassenbedingungen tausende von Kilometer mit dem Rad gefahren. Es war keine Seltenheit das
Tagesetappen von über 400km auf dem Programm standen, oft wurde bis spät in die Nacht gefahren,
Fahrzeiten von mehr als 18 Stunden waren fast Tagesordnung.“

Am 29. Juli 2016 um 22:00 Uhr fällt für mich der Startschuss zum Transcontinental Race (TCR4). Das TCR4
ist ein Fahrradrennen auf die alte Art und Weise, wo sich die Fahrer an der Startlinie die Hände schütteln
und sich nach dem Leitprinzip „self supported“ auf eine Stecke von ca. 4‘000 km und mehr als 55‘000
Höhenmeter quer durch Europa, mit Start in Geraadsbergen (Belgien) und Ziel in Carnakkale (Türkei)
begeben. Jeder Fahrer mit seiner eigenen Geschichte und Ziel „um sein Glück zu finden, um seine Grenzen
auszuloten, um sein persönliches Abendteuer zu erleben oder um …“. 

Da ich in der Regel bei meinen Ultracycling Radrennen stets von einem Team betreut werde, ist für mich
das TCR4 eine ganz neue Herausforderung und ein Abenteuer zugleich. Das TCR4 basiert wie erwähnt auf
dem Leitprinzip „self supported“, das heisst; Fahre die TCR4 Strecke so schnell wie möglich, Solo und in
selbsttragender Art und Weise (Selbstversorgung und ohne Unterstützung von ausserhalb des Rennens),
das heisst auch; die Uhr läuft nonstop, es gibt keine vorgeschriebene Ruhepausen-/zeiten. 

Auf der Fahrt durch Europa müssen von den Fahrern vier Checkpoints angefahren werden, die Strecke
zwischen den Checkpoints ist vom Veranstalter nicht vorgegeben und wird von jedem Teilnehmer
individuell gewählt.  

Start // Muur Kapelmuur (Belgien)
Checkpoint 1 // Clermont Ferrand -> Puy de Dome (Frankreich)
Checkpoint 2 // Grindelwald -> Grosse Scheidegg -> Grimselpass -> Furkapass (Schweiz)
Checkpoint 3 // San Pellegrino -> Passo di Giau (Italien)
Checkpoint 4 // Pluzine -> Durmitor -> Zabljak (Montenegro)
Ziel // Gallipoli -> Canakkale (Türkei)

So heisst es für mich diesmal nicht an Logistik und Bereitstellung des Begleitfahrzeug zu feilen, sondern
die Herausforderung liegt an den Details am und ums Fahrrad wie Licht, Navigation, Gepäck, etc..      

Auf (Trackleaders.com) ist ein GPS Live-Tracker eingerichtet, auf dem ihr den Rennverlauf und meinen
jeweiligen Standort direkt nachverfolgen könnt. Auch während ich auf dem Velo unterwegs bin, werde ich
meinem Schatz Michaela weiterhin News, Fotos, etc. zum Rennen und Rennverlauf weitergeben, welche
ihr dann auf meiner Website oder via Facebook findet.

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